Ich bin Jasmin, Wegbegleiterin für spirituelle Entwicklung
— innere Neuanfänge und Bewusstsein-Quantensprünge
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Für mich ist Spirituelle Entwicklung:
In die Tiefe reisen, um höher aufzusteigen.
In der Balance zwischen tiefer Erdung im Körper und klarer Anbindung an die geistige Welt bin ich zuhause.
Von hier aus begleite ich, indem ich da bin.
Was mitten im Wandel oft fehlt, ist die Erfahrung, dass jemand da ist. Eine Person, die in Resonanz gehen kann und sich darauf einlässt, wie du gerade da bist — bewusst und unbewusst, mit sichtbaren und unsichtbaren, beleuchteten und noch im Schatten liegenden Anteilen.
Hier beginnt dein wahrhaftiger Weg und der Ausdruck deiner ureigenen Spiritualität sich zu formen, deutlich und unaufhaltsam.
Mein eigener Weg der persönlichen und spirituellen Entwicklung hat mir gezeigt:
Ich habe keine Angst davor, immer wieder bei 0 anzufangen.
Sommer, 2002. Ich sitze in meinem Zimmer in der Studenten-WG und bin allein zuhause. Die anderen verbringen die Semesterferien außerhalb, die große Altbauwohnung ist selten so still. Ich befinde mich in einer besonderen Situation: Meine erste längere Beziehung ging gerade zuende und ich versuche, mich um einen Praktikumsplatz für das Herbstsemester zu kümmern. Dabei ist mir mein Studium überhaupt nicht mehr wichtig. Ich habe gerade mal ein Semester hinter mich gebracht und merke, dass ich hier am falschen Ort bin. Im falschen Film, sage ich zu mir. Und das, obwohl ich mir nach mehreren Berufsberatungen und Überlegungen eigentlich nur diesen Studiengang vorstellen konnte. Ein bisschen Kunst, ein bisschen Musik, ein bisschen Psychologie, ein bisschen Kulturpolitik. Eigentlich ideal für jemanden mit verschiedensten Begabungen. Das Problem war aber wohl der Druck, den ich spürte: Nach dem Abitur muss man studieren.
Jetzt also Sommer und zum ersten Mal seit dem Abitur habe ich zwei Monate nur für mich. Freiraum, um mich auf mich zu besinnen. Meine verletzten Gefühle zu kurieren. Und herauszubekommen, welche Praktikumsstelle mir gefallen könnte. Meine Gedanken kreisen aber nur um Organisatorisches: Wie lange möchte ich Praktikum machen? Wo? Und vermiete ich in der Zeit mein Zimmer unter? Könnte ich mit jemandem in der anderen Stadt das Zimmer tauschen? Das würde sich nur lohnen, wenn ich gleich ein paar Monate bleibe, warum nicht gleich ein halbes Jahr?
Irgendwie weisen alle Zeichen daraufhin, dass ich weg will. Und nun habe ich auch noch angefangen tagzuträumen.
Die letzte Tage jedoch waren düster. Ich lag viel auf meinem Hochbett und grübelte. Versuchte zu fassen, warum der Vorwurf meines Ex mich so schmerzte: Dass ich zwar vorgäbe, lebendig und kreativ zu sein, zu denken und zu leben, es aber überhaupt nicht tue. Ich versuchte, in mich hineinzuschauen und der Angst zu begegnen, die dafür sorgte, dass ich lieber kontrollierte, festhielt, zweifelte und andere beneidete. Es schien mir alles weit weg, tief vergraben und gut versteckt vor mir selbst. Nichts Begreifliches wollte an die Oberfläche kommen. Aber irgendwann schaffte ich es, in die Stille hinein zu sagen: Ich weiß nicht, wie ich hierher gekommen bin und warum alles so falsch ist. Aber ich weiß, dass ich es anders will. Ich setze jetzt alles nochmal auf 0.
Ich wartete und behielt den Gedanken in meinem Bewusstsein präsent. Unbedingt wollte ich der Stille zeigen, dass ich es ernst meinte.
Und dann begann ich von Neuem. Für mich bedeutete das, achtsamer durch meinen Tag zu gehen, langsamer, wahrnehmender und bewusster zu werden. Ich begann zu schreiben. Irgendetwas. Alles, was ich in meinem Inneren hören konnte. Immer öfter lauschte ich nach innen und erlaubte mir immer häufiger zu fühlen. Es dauerte gar nicht lange, da merkte ich zum ersten Mal, dass ich auf mein eigenes Herz hören darf - darauf, was es sich wirklich wünscht. Und eine Art Gefühlsrausch brach aus: Ich darf die Aufmerksamkeit auf mich selbst richten, ich darf mich lieben, ich darf mich selbst glücklich machen und mein Leben gestalten! Das Leben selbst erschien mir plötzlich wie ein Ort der Wunder - was gab es noch alles wahrzunehmen? Was gab es noch alles in mir selbst zu entdecken?
So begann mein Tagträumen. Ich träumte von der Art Freund, die mir wirklich wünschte. Von der Art abenteuerlichem Alltag, den ich ersehnte. Von der Möglichkeit, einfach in eine große, fremde Stadt zu ziehen, und dort von vorn anzufangen, ohne auf Erwartungen zu achten. Nur für mich. Weil ich am Leben war und entscheiden durfte.
Aus dem Praktikumsplatz wurde nie etwas. Und das Studium habe ich wenige Monate später abgebrochen. Wundersamerweise erzählte mir der Uni-Psychologe vom Quadrat des Aristoteles und davon, dass, wenn man sehr lange in der einen Richtung unterwegs war und sich hier ein Übermaß gebildet hat, man dafür sorgen sollte, einige Zeit in die entgegengesetzte Richtung zu schwingen, um wieder in die Balance zu kommen. Ich nahm auch die Worte dieser offiziellen Person als Zeichen dafür, dass ich nun auf dem richtigen Weg war.
Schon zu Neujahr kam ich in Berlin an und lernte am nächsten Tag meinen zukünftigen Ehemann kennen, der dieselbe Vision von abenteuerlichem Alltag teilte wie ich.
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Das war eine längst vergangene Geschichte aus meinem Leben über einen Nullpunkt, von denen es noch viele weitere geben würde. Beständig komme ich innerlich an diesen Punkt, wo ich spüre: Wieder alles auf 0. Nicht, weil ich versagt habe oder in die falsche Richtung gegangen war. Sondern, weil es zu meiner wahrhaftigen Richtung gehört, dass ich mich immer wieder etwas höher drehe, nachdem ich mich wieder etwas tiefer in mir verwurzelt habe. Dann fällt es mir wie Schuppen von den Augen, ich erlebe einen schockartigen Bewusstseins-Schub, und dann geht es weiter — nachdem ich alle nötigen Veränderungen im Innen und Außen vorgenommen habe.
Inzwischen verstehe ich: Meine beständige Wandlung zu leben, ohne mich dafür zu schämen, und sie mit anderen zu teilen, gehört zu dem Platz, den ich komplett einnehmen darf. An diesem Ort darf ich leuchten und meine brennende Leidenschaft für Wandlung, Transformation, Neuausrichtung, Ganzwerdung und Bewusstseins-Erweiterung mit anderen teilen.
Ich glaube, es ist meine Aufgabe, diese Gluthitze so lange zu halten, bis die Menschen, die ich begleiten darf, ihr eigenes inneres Feuer stabil in die Welt hinein tragen können. Um ihren eigenen wahrhaftigen Raum einzunehmen und die Welt mit dem Ausdruck ihres wahren Selbst vielfältig und friedlich zu machen.
Und wenn du möchtest: Komm mit auf meinen aktuellen Wandelweg.
Schreibend nehme ich dich mit auf meine persönliche Wachstumsreise durch plötzliche Erkenntnisse und innere Bilder, die sich erst noch klären werden. Weil meine Weg ständig in Bewegung ist.
